WAS IST DAS IRLEN-SYNDROM?


Als IRLEN-Syndrom bezeichnet man eine visuelle Wahrnehmungsstörung, von der ca. 10-20% der Bevölkerung betroffen sein sollen. Es wird als eine Überempfindlichkeit gegen Licht erklärt. Wir empfinden unser normales Tages- oder Lampenlicht als farblos; tatsächlich setzt es sich aus vielen genau definierten Farbfrequenzen zusammen – ein perfektes Gemisch der Regenbogenfarben.

 

Die Überempfindlichkeit gegen eine oder mehrere Frequenzen des Lichtspektrums bezeichnet man als  IRLEN-Syndrom.

 

70% aller Informationen erhält unser Gehirn durch das Auge. Das IRLEN-Syndrom verhindert eine schnelle, mühelose und korrekte Verarbeitung. Vom IRLEN-Syndrom betroffen sein kann bedeuten, eine bedruckte Seite – und auch die Umwelt – ANDERS wahrzunehmen. Den Betroffenen ist dies nicht bewusst, das Gehirn versucht die verzerrten Eindrücke auszugleichen.

 

Vom IRLEN-Syndrom Betroffene lesen oft auffällig langsam oder haben ein schwaches Lesesinnverständnis, sind gestresst oder häufig erschöpft. Das IRLEN-Syndrom kann das aufmerksame Zuhören, die Konzentrationsfähigkeit, die Motivation, die Arbeitsproduktivität, sogar die persönliche Ausgeglichenheit und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen.

 

 

Typische Symptome sind:

  • Lichtempfindlichkeit

  • Leseprobleme

  • Konzentrationsstörungen

  • Erschöpfung/ Stress

  • Probleme beim 3D-sehen

  • Blendempfindlichkeit (Autoscheinwerfer)

 

 

 

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15.02.2009, Wetter